Robinson Crusoe: Der Bücherbär

Robinson Crusoe: Der Bücherbär

Großes Abenteuer für Kleine

Ein junger Mann, der aus einer ehrwürdigen Familie stammte, will nicht in die Fußstapfen seines Vaters treten, der ein erfolgreicher Kaufmann aus England war, da ihn nur die Abenteuerlust trieb, vor der sein Vater ihn setzt gewarnt hatte. Nichtsdestotrotz macht er sich auf eine Schiffsreise und muss schnell feststellen, dass die See auch Gefahren birgt. Der Abenteurer wird schiffsbrüchig und landet auf einer einsamen Insel. Doch von diesem Unglück lässt er sich nicht stoppen, auch wenn die Situation anfänglich hoffnungslos erscheint und beginnt mit der Zeit ein neues Leben auf der Insel, welches so ganz gut zu funktionieren scheint. Doch eines Tages begegnet ihm etwas Seltsames und das Abenteuer beginnt erst richtig.

Robinson Crusoe
Jeder kennt die Geschichte – und doch ist sie immer wieder spannend: Robinson Crusoe landet als Schiffbrüchiger ganz alleine auf einer unbewohnten Insel. Zunächst ist keine Rettung in Sicht.

Wer kennt sie nicht? Die Geschichte des Robinson Crusoe ist einer der bekanntesten Abenteuerromane, welche auch mehrmals in den verschiedensten Variationen verfilmt wurde. Ebenfalls für die kleinen Abenteurer ist die Geschichte zu lesen, da sie als Zusammenfassung auf das Leseniveau von ungefähr 6- bis 8-Jährigen angepasst wurde von den Autoren Daniel Defoe und Wolfgang Knape und sozusagen neu erzählt wird. Die Geschichte eignet sich nicht nur für Jungen, sondern auch für abenteuerinteressierte Mädchen.
An dieser Stelle sollte gesagt sein, dass es sich um eine Zusammenfassung des Romans handelt, damit der Textumfang und die Schwierigkeit der Sätze und die Wortwahl den Fähigkeiten der Kleinen gerecht wird. Zum anderen ist auch diese Ausgabe in kleine Kapitel eingeteilt, sodass man an einem Abend ruhig ein Kapitel schaffen kann zu lesen.
Altersgerecht ist nicht nur der Text, sondern auch die Gestaltung des Buches. Viele schöne bunte und doch farblich schlichte Bilder verzieren die Buchseiten. Auch die Schriftart und Größe der Buchstaben sind lesefreundlich. Die Seiten wirken daher nicht so überladen und das Kind wird nicht demotiviert weiter zu lesen, sondern es bereitet Spaß.
Auch wenn die Handlung weniger ausführlich in dieser Ausgabe des Bücherbären ist, beinhaltet sie dennoch ausreichend Abenteuer um dem Buch immer noch Spannung zuschreiben zu können. Unteranderem trägt die Ich-Perspektive, in der die Handlung geschildert wird, dazu bei, dass man sich direkt in das Geschehen integriert fühlt. Zum anderen gibt es dem Buch den Effekt, dass es sich um Tagebucheinträge des Robinson Crusoe handeln könnte.
Zusammengefasst verbirgt sich hinter diesem Buch eine schöne Idee: Die kleinen Leserwerden Klassiker zugänglich, die schon die Kindheit der Eltern bereichert hat. Mehr sollte man von diesem Buch auch nicht erwarten, wenn doch das Gesamtbild mit Text und Gestaltung mit inbegriffen ein gelungener Klassiker für Leseanfänger ist.

Robinson Crusoe: Der Bücherbär
Autoren: Daniel Defoe,‎ Wolfgang Knape und Ute Thönissen (Illustrator)
ISBN: 978-3401702001
Verlag: Arena (28. Februar 2013)
Gebundene Ausgabe: 72 Seiten

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